Babyphone-Test

Babyphone Angebote

Als Elternteil möchte man sein Baby am Liebsten ständig im Blick haben, um sicher zu sein, dass es ihm gut geht und dass alles in Ordnung ist. Natürlich kann keine Mutter oder Vater ihr Kind vor allen Gefahren beschützen, doch versuchen alle, alles zu geben, damit der Nachwuchs sicher und geborgen ist.

Ein Babyphone kann die Überwachung ungemein erleichtern. In den letzten Jahren wurde die Funktion des Babyphones stark optimiert und erweitert, sodass immer bessere Modelle verfügbar sind.

Früher gab es nur die klassische Variante: Ein Gerät blieb im Kinderzimmer, etwa zwei Meter vom schlafenden Kind entfernt. Das andere Gerät war bei der Aufsichtsperson. Und sobald das Kind sich nur bewegte, begann es im Babyphone zu rauschen. Auch ging die Reichweite bis maximal 30 Meter. Wenn mehrere dicke Wände zwischen den beiden Geräten lagen, verlor sich das Signal auch gerne mit geringerer Reichweite.

Heute gibt es eine sehr große Auswahl an verschiedenen Arten von den Babyphones.

Auch die klassische Variante gibt es noch, doch wurde diese soweit optimiert, dass man den Atem des Kindes sehr gut hören kann, ohne störende Rauschsignale. Dieses Babyphone besteht aus einem Paar Walkie- Talkieähnlichen Geräten, die wahlweise mit Strom oder Akkus betrieben werden. Hierbei ist ein Gerät der Sender und ein Gerät der Empfänger, was bedeutet, man kann nur einseitig kommunizieren. Die Reichweite beträgt etwa 50 Meter im Haus und bis zu 300 Meter im Freien, je nach Modell. Bei niedrigem Akkustand oder geringem Signal wird ein Warnsignal abgegeben, damit man immer sicher sein kann, dass die Geräte auch wirklich funktionsbereit sind.

Diese Variante ist auch die günstigste Option, schon ab etwa 30€ erhältlich, und ist dafür eher dafür gedacht, dass die Mutter es klar hört, wenn das Kind aufwacht. So kann nebenher beispielsweise der Haushalt erledigt werden, ohne ständig nach dem Kind schauen zu müssen.

Die teurere Variante, ab 50€, ist ebenfalls nur für die akustische Wahrnehmung zuständig, mit dem Zusatz, dass beide Geräte empfangen und senden können. So kann die Mutter das weinende Kind durch das Babyphone wissen lassen, dass es gehört wird und beruhigend auf das Kind einreden. Manche Modelle haben auch integrierte MP3-Player, auf der man entweder Musik oder Schlaflieder für die kleinen Lieblinge abspielen kann. Je nach Wunsch gibt es Varianten, die einen Sternenhimmel an die Decke projizieren oder als Schlummerlicht genutzt werden können. Andere Modelle wiederum messen die Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit. Sobald Grenzwerte erreicht werden, wird ein Signal abgegeben, damit man dieses Problem beheben kann. Auch hier beträgt die Reichweite im Haus etwa 50 Meter, im Freien sogar bis zu 300 Meter.

Mehr Luxus bieten Modelle mit Kameras. Mit einer integrierten Kamera im Babyphone hat man den Säugling immer im Blick und muss sich nicht auf die akustischen Signale verlassen. Je nach Ausstattung kosten diese Modelle ab etwa 100€.

Natürlich gibt es auch hier die verschiedensten Varianten. Diese Modelle eignen sich nicht nur zur Schlafüberwachung des Babys, sondern werden auch gerne eingesetzt, wenn der Säugling wach ist und beispielsweise im Stubenwagen liegt. So hat man das Kind ständig im Blick, auch ohne im gleichen Zimmer zu sein. Die Reichweite beträgt auch bei diesen Modellen meist 50 Meter im Haus oder bis zu 500 Metern in Freien.

Für einige Modelle gibt es auch Ergänzungen zum Standartmodell, wie zum Beispiel der Bewegungssensor. Dabei wird ein kleiner kabelloser Sensor an der Windel des Babys angebracht, der die Bewegungen des Säuglings misst. Bewegt sich das Baby längere Zeit nicht, gibt es ein Vibrationssignal ab, damit das Baby sich wieder bewegt, und damit zeigt, dass alles okay ist. Bewegt sich das Baby trotz Vibration nicht, wird beim Empfänger ein Alarmsignal gegeben. Damit soll der der plötzliche Kindstod verhindert werden.

Eine andere Ergänzung ist die Atemüberwachung. Wenn länger als 20 Sekunden keine Atembewegungen messbar waren, wird auch hier ein Alarmsignal an den Empfänger gesendet, damit man nachsehen und gegebenenfalls schnell handeln kann. Gerade für Eltern von Frühchen ist diese Ergänzung oft eine Beruhigung, sodass sie nicht selber alle paar Stunden aufstehen und nachsehen müssen, ob es den Kleinen gut geht.

Doch egal, ob mit oder ohne Kamera, mit oder ohne Musik- wichtig ist nur eines:

Die Eltern wissen Ihr Kind in Sicherheit, das allein zählt!